Gestern habe ich Wetten, dass…? gesehen. Und ich glaube, es war das letzte mal. Es fing schon damit an, dass die Gästeliste vermuten liess, es käme eine Wiederholung - von irgendwann aus den Neunzigern. Peter Maffay, Take That, Nina Ruge und Zucchero - diese Zusammenstellung hat’s da bestimmt auch schonmal gegeben. Okay, das waren jetzt nicht alle Gäste - aber etwas verwirrt hat’s mich schon.
Tag-Archiv für 'tele-visionen'
Heute Abend im WDR: Rainald Grebe.
Da macht Bild vor nicht allzu langer Zeit durch die Leser-Reporter-Aktion von sich reden, da scheint RTL-Aktuell jetzt mitzuziehen, wie ich gerade im Fernsehen sehen konnte: Man kann jetzt Handy-Reporter für RTL werden.
Da schwelt etwas in mir. Es ist ein unterdrücktes Ärgernis. Und es ärgert mich jeden Tag auf’s Neue. Aber das liegt wohl in der Natur der Sache. Was mich so quält sind Wiederholungen. Und zwar die im Fernsehen.
Ich glaube, ich habe ihn entdeckt: den geheimen Proberaum von Tokio Hotel! Da sitze ich gerade vor dem Fernseher - da bleibt mir fast ein Bissen Apfelstrudel (bis zu dem Moment war der echt super…) im Halse stecken. Vorschau für Galileo heute abend. Uns erwartet ein Bericht über eine Giftmülldeponie nahe Magdeburg.
Samstagabends regiert im deutschen Fernsehen die Verzweiflung. Volksmusik gegen 1000ste Wiederholung. Not gegen Elend.
Schade, schade, schade… Da hat die Popstars-Jury heute wirklich die bisher größte Chance auf einen Eklat verpasst. Und dabei fing alles so gut an.
Ich halte ja prinzipiell eigentlich nix davon der GEZ zuzuarbeiten, aber ich hätte da eine Idee… Man könnte die Einnahmen drastisch erhöhen, wenn man eine Telefonhotline einrichtete, unter der man sich beispielsweise die Inhalte der aktuellen Tagesschau vorlesen lassen könnte.
Na da fängt der Tag ja gut an! Dachte ich. Ne Tasse Earl Grey, ein frisches Roggenbrötchen. Prima. Da setze ich mich doch noch kurz vor die Glotze. Nachrichten am morgen können nicht schaden. Da ist man für jeden Smalltalk gerüstet. So weit läuft alles gut. Aber dann schalte ich um. Sat1. Morgähnmagazin. Und ich werde Zeuge der bedeutendsten wissenschaftlichen Untersuchung des Tages, wahrscheinlich aber auch der Nachkriegszeit:
Ich hätte da auch mal ne Frage… Warum muss man sich als erwachsener Mensch eigentlich so eine Behandlung bieten lassen? Andererseits… Anscheinend taugt das ja zum Geld verdienen. Und wenn’s dazu taugt, dann müssen da ja wohl Leute anrufen / Kurzmitteilungen hinschicken.
