Von Onkel Loco, 5. Februar 2007, 09:13 Uhr

Ich hab keine Lust mehr, mir ständig das Geheule von Leuten anzuhören, die sich selbst in dämliche Situationen gebracht haben.
Nehmen wir mal die Einzelhändler, die sich darüber beschweren, dass abends kein Schwein einkaufen geht.
Kommt mal zu Euch! An der Situation seid ihr selbst schuld!

Es nutzt einfach nix, die Ladentür offenzulassen, aber im Laden das Licht auszumachen und keinem zu sagen, dass der Laden offen ist. Woher sollen die potentiellen Kunden (dass sind die die abends durch die Fußgängerzonen gehen und feststellen, dass nur jeder sechsundzwanzigste Laden offen ist) wissen, dass ihr da seid? Wozu habt ihr denn eure tollen »Werbegemeinschaften«? Is klar. Um mit der Stadt um kostenlose Parkplätze zu rangeln.

Macht Euch vielleicht einfach mal ein paar Gedanken. Es muss doch nicht sein, dass Ihr jeden abend bis Mitternacht geöffnet habt. Einigt Euch mit euren Nachbarn doch vielleicht erstmal auf einen Tag in der Woche. Und die Betonung liegt hier auf »einigen«. Meine ich das nur, oder wären die Chancen auf ein paar Kunden größer, wenn alle Läden Eurer Shopping-Meile am selben Tag länger geöffnet hätten und die Kunden sich drauf einstellen könnten? Wenn’s dann klappt, macht noch nen zweiten Tag länger auf.

Naja, rumheulen ist wahrscheinlich leichter.

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Bisher 5 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Bumper

    @Torsten,
    da du hier aktiv mit liest, wirst du wohl auch ein Fan des Blogs sein. Wenns dir nicht gefällt, besuch http://www.disney.de/ ;)
    Cheers

  2. Kommentar von Peter

    Ich persönlich bin der Meinung, daß man nur eine Regel haben sollte: Sonntags ist zu.
    Ansonsten soll jeder Kaufmann öffnen und schließen dürfen, wie er mag. In anderen Ländern, beispielsweise in Kanada, das ich sehr gut kenne, ist das auch schon seit Ewigkeiten so.
    Jeder Geschäftsmann weiß doch nach kurzer Zeit (und aus Branchenerfahrungen) wann es sich überhaupt lohnt, den Laden zu öffnen.
    Wer geht schon Montagmorgen Möbel kaufen? Wer kauft freitags nach 22 Uhr noch einen Porsche?
    Es sind vielfach die Einzelhandelsverbände, die ihre Mitglieder dazu drängen, alle am gleichen Strang zu ziehen und sich an einheitliche lange Öffnungszeiten zu halten.
    Wenn es einen Supermarkt in der Gegend gäbe, der rund um die Uhr auf hätte, wäre das doch okay. Aber es wird immer gleich, typisch deutsch, das Kind mit dem Bade ausgeschüttet und dann haben alle auf.

    Grundsätzlich sollte man aber nicht vergessen: Den Kaufmann an der Ecke, also örtlichen Handel und Gewerbe gibt es nur so lange, wie er auch von den Kunden genutzt wird.

    Jeder einzelne Kauf im Internet, jeder Einkauf auf der “grünen Wiese” kostet irgendwann einen kleineren Händler die Existenz. Wir dürfen uns dann auch nicht beklagen, wenn es später, wenn wir alt sind keinen örtlichen Handel mehr gibt.

  3. Kommentar von Torsten

    Und ich dachte schon bei dem Topic du hörst endlich auf zu bloggen!! ;-)

  4. Kommentar von nephilim

    Bei uns ist auch ab spätestens 20 Uhr Bbbe. Aber auf einkaufen hab ich persönlich eh keine Lust mehr, seid die MwSt erhöht wurde :(

  5. Kommentar von Sebbo

    HA, endlich spricht das mal jemand aus, ich bin ganz deiner Meinung. Es wird immer nur rumgeheult, man muss schon selbst was dafür tun, von selbst passiert nix. Man weiß auch echt nicht mehr wer wann und wie lange auf hat, is ja von Stadt zu Stadt und in jedem Bundesland anders.

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