Von Onkel Loco, 31. Oktober 2006, 09:24 Uhr

Wow! Die Überschrift ist mir doch echt gut gelungen. Das klingt wie »Putzen mit Dreck«! Und das trifft sogar den Kern der Sache…
Habe gerade in der Offline-Version der c’t geschmökert (Ja, ich kann auch ohne Bildschirm lesen) und einen wirklich interessanten Artikel über einen Trojaner gefunden. Da geht es um den Trojaner namens SpamThru, dessen Zweck es ist ein Bot-Netz zu bilden, mit dessen Hilfe Spam-Mails verschickt werden.
Soweit nix ungewöhnliches. Aber die Autoren hatten da eine -wie ich finde- sehr kreative Idee, mit Hilfe derer sie verhindern wollen, dass SpamThru sich den Hijacked-Zombie mit anderen Trojaner teilen muss:
Der Trojaner lädt von einem Steuerserver (das ist ein Server zum Steuern des Fieslings, und nicht ein Server von den Fieslingen von der Steuer…) ein Programm nach, das wiederum selber eine Kopie von Kaspersky AntiVirus for WinGate nachlädt. Anschließend installiert der Trojaner den Virenjäger in ein verstecktes Verzeichnis und crackt auch gleich noch die Lizenzabfrage. Danach wird einfach mal nach anderen Viren, Würmen und sonstigem Unrat gescannt und alle »Gegner« so eliminiert.
Irgendwie muss ich gerade an Kakerlaken denken, die vor dem Einzug in ihr neues Reich nen Kammerjäger bestellen, um die Spinnen und Fliegen aus der Bude zu vertreiben. Tolle Idee!

Quelle: c’t (Ausgabe 23/06, S.55, eine Online-Version habe ich nicht gefunden…)

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Es gibt Beiträge, die sind diesem hier irgendwie ähnlich. Nämlich diese:

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