Von Onkel Loco, 6. Oktober 2006, 09:27 Uhr

Habe gerade bei Marcel Bernet über seine zwei Tage und die damit verbundenen gelesen. Außerdem hat man in den letzten Tagen ja auch viel von dem schreienden Insel-Handy gehört, wobei ich mal anmerken will, daß ich der Meinung bin, daß ein bekannter Anbieter von akustischen Nervensägen für (ja sicher: ) diese Funktion schon seit Jahren schleichend in die von Jugendlichen implementiert, wobei sich das Problem ergibt, daß diese Jugendlichen sich scheinbar alle gegenseitig das geklaut haben und die Dinger jetzt Tag und Nacht schreien… (siehe auch: Reisen und Lesen)
Wenn ich jetzt aber mal über die Beziehung zu meinem nachdenke, dann wird’s mir ganz anders. Mir geht’s nämlich ganz ähnlich, wie dem anfangs erwähnten, symphatischen Blogger Marcel Bernet: Ich bin offenbar süchtig. Süchtig nach einem Klumpen Plastik mit elektronischen Innereien. Ich weiß garnicht, wie ich ohne auskommen soll. Ich kann mir schlecht Daten merken - also ab ins damit. Mit Telefonnummern sieht’s fast noch schlechter aus - Egal, hab ja mein Plastikgedächtnis in der Tasche. Ich muß Daten von einem Büro ins Andere mitnehmen? Die CD-Rohlinge sind mal wieder aufgebraucht? Auch kein Thema. Wofür hab ich über nen Gigabyte Speicher in meinem ? Es ist noch Zeit zwischen zwei Terminen? Prima. Da kann ich ja schnell noch ein wenig Flogging Molly hören. Wozu ist denn da ein drin?
Tja. So sieht’s wohl aus. Ich mag mir garnicht ausmalen, was passiert, wenn ich das Teil mal vergesse (was mir eigentlich nie passiert - wer geht schon nackt aus dem Haus?!?) oder -noch schlimmer- es verliere? Vermutlich wird sich das in körperlichem äußern. Unkontrollierte Zuckungen der Arme, die wie ferngesteuert alle Taschen absuchen. Immer und immer wieder. Schweißausbrüche. Magenkrämpfe. Was wenn jemand versucht mich zu erreichen? Vielleicht sogar ein Kunde?
Ihr seht schon - so langsam nähern wir uns dem Titel dieses Beitrags. » auf dem «. Bald wird’s Zeit dafür. Wenn man bedenkt, daß auf jeder schachtel großflächig angebracht sind… Dabei gibt’s doch mehr -Nutzer als in Deutschland (vermute ich jetzt einfach mal). Und die ist ja quasi nur der Einstieg in weitere Abhängigkeiten. Diese verdammten Dinger bieten einfach zu viel Platz für Erweiterungen. -Cover, Themes, auf der einen Seite, technische Spielereien wie Speichererweiterungen, Bluetooth-Headsets und Megapixel-Kameras auf der Anderen. Das geht ja schon in Richtung allumfassender . Und die Industrie baut das ja auch immernoch weiter aus. Das muss unterbunden werden. Zum Beispiel mit dem . Denkt mal drüber nach…
Wie lautet denn aber jetzt mein Fazit aus der Grübelei? Nun… Ähm… Also gut… Vernünftigerweise sollte ich jetzt wirklich… Was soll’s? Ich telefonier’ weiter mobil. Verlasse mich einfach weiter auf Maschinen und Elektrogeräte und hoffe das Beste. Denn es gibt . Guckt doch mal hier.

Soziale Einrichtungen:Social News & Social Bookmarking. Sonst nichts.
  • mrwong
  • Yigg
  • digg
  • del.icio.us
Es gibt Beiträge, die sind diesem hier irgendwie ähnlich. Nämlich diese:

Tags zum Beitrag: , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentiere den Artikel oder setze einen Trackback

Bisher 2 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von marcel bernet

    servus, recht hast du… als nichtraucher habe ich gestern wieder mal eine packung marlboro in händen gehalten… eigentlich müsste man die zigarettenverpackungen demnächst vergrössern, damit die warnung überhaupt platz hat! damit sind auch der miniaturisierung der elektronischen suchtgeräte grenzen gesetzt - wenn dein totenkopfkleber sich durchstetzt.
    habe übrigens tatsächlich am zweiten tag gedacht: na, jetzt höre ich auf mit handy. kauf mir ne elektronische agenda. aber seit das ding wieder bei mir angekommen ist, bin ich wieder voll im suchtkreis integriert. so richtig wohlig…

  2. Pingback von Kolumne - Samsung Handy an Samsung Laptop anschließen

    […] Totenkopfaufkleber auf dem Handy […]

Kommentiere den Artikel



Kommentare zu diesem Artikel über RSS 2.0-Feed verfolgen

1&1 DSL

Statistikpixel Yigg