Habe gerade mal wieder etwas in der Netzeitung gelesen. Und zwar diesen Artikel. Da geht es um einen amerikanischen Hühnerfarmer, der auf seinem Hof ein vierbeiniges Huhn entdeckt. Das allein ist ja eigentlich schon seltsam genug (und irgendwie muß ich gerade an den vieräugigen Fisch aus einigen Simpsons-Folgen denken), aber das ist noch längst nicht alles.
Falls jetzt jemand meint, ich wolle mit diesem Beitrag auf so etwas profanes wie Gentechnik oder mögliche Chancen der Industrie ihren Gewinn zu erhöhen hinaus, da man mit sowas die Anzahl der hergestellten Hähnchenkeulen verdoppeln kann, der irrt.
Das, was mich wirklich überrascht hat war etwas ganz anderes.
Zitat:
[…]Seine 13-jährige Tochter Ashley gab dem bis dahin namenlosen Federvieh den Namen «Henrietta» und hat es ihrem Vater verboten, das rare Huhn im Internet zu versteigern.[…]
Hallo? Was ist denn mit dem Kind los? Statt »Papi, bitte bring das Huhn nicht um. Wir dürfen das auf keinen Fall essen!« kommt nur »Papi, bitte verkauf das Vieh nicht bei Ebay…«. Ich will das mal so formulieren: ROFL. Oder alternativ: LMAO.
Ach ja, dann war da noch der Genetik-Professor:
[…]Ein pensionierter Professor für Genetik, Cliff Thompson, sagte, es gebe keinen bestimmten Grund für eine derartige Abnormität. Es könnte sich einfach um einen Unfall bei der Entwicklung handeln, so wie es hin und wieder auch Katzen mit sechs Zehen gebe.[…]
Der ist doch wohl auch nicht umsonst pensioniert, oder? Für mich sind sechs Zehen irgendwie doch noch was anderes, als wenn man plötzlich doppelt so viele Gliedmaßen hat…
Ich muß mich jetzt erstmal wieder beruhigen. Ich glaub ich geh was essen. Ein halbes Hähnchen. Mit zwei Keulen.





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